Hannover

Herrenhäuser Gärten

Neues Rathaus (Hannover)

Das Neue Rathaus in Hannover ist das Rathaus der Landeshauptstadt Hannover. Der wilhelminische, schlossähnliche Prachtbau in eklektizistischem Stil wurde 1913 fertiggestellt. Das ursprüngliche Rathaus war das Alte Rathaus, dessen Gebäude ab 1230 entstanden.

Das Neue Rathaus ist eingebettet in den zehn Hektar großen Maschpark am Südrand der Innenstadt, außerhalb des historischen Stadtkerns von Hannover. Der Platz vor dem nach Nordnordost weisenden Nordflügel heißt heute Trammplatz. Der Südflügel ist dem Maschteich zugewandt.

Fotos von 2013

Geschichte
Das Rathaus mit einer Höhe von fast 100 Metern (97,73m) und einer Breite von etwa 130 Metern wurde nach zwölfjähriger Bauzeit am 20. Juni 1913 eingeweiht. Der Baupreis betrug seinerzeit zehn Millionen Mark, das Gebäude wurde nach Plänen des Architekten Hermann Eggert auf 6026 Buchenpfählen errichtet.

Den Auftrag zum Bau des Gebäudes wurde dem Unternehmer Max Küster erteilt, der wenige Jahre zuvor 1897 in der Bürgervorsteher-Kollegium gewählt worden war und damit exakt in jenem Gremium saß, das über die Auftragsvergabe zu entscheiden hatte.

Für den Innenausbau war überwiegend Gustav Halmhuber verantwortlich, er brachte Elemente des Jugendstils ein. Besonderes Augenmerk verdient der Hodlersaal mit einem Fresko Einmütigkeit des Schweizer Künstlers Ferdinand Hodler. „Zehn Millionen Mark, Majestät - und alles bar bezahlt“, verkündete Stadtdirektor Heinrich Tramm, als das Neue Rathaus von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht wurde. Das Neue Rathaus löste das nahe gelegene Wangenheimpalais als Rathaus ab, das der Rat 1863 bezogen hatte.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bei den Luftangriffen auf Hannover stark beschädigt. 1946 wurde in der 38 Meter hohen Rathaushalle das Land Niedersachsen proklamiert.

Im Erdgeschoss des Rathauses befinden sich vier Stadtmodelle von Hannover, die die Entwicklung der Stadt darstellen. Sie geben das Aussehen in den Jahren 1689, 1939, 1945 sowie den heutigen Zustand wieder.
Quelle: Wikipedia

Altes Rathaus (Hannover)

Das Alte Rathaus war das erste Rathaus der Stadt Hannover. Es befindet sich in der Altstadt und ist der älteste Profanbau der Stadt. Die ältesten Gebäudeteile am Marktplatz und an der Marktstraße bilden zusammen mit der Marktkirche die südlichste Gebäudegruppe der Norddeutschen Backsteingotik.

Fotos von 2013

Geschichte
Der Rat der Stadt Hannover tagte seit 1303 in einem Festsaal des Gebäudes im 1. Stock. Darunter befand sich im Erdgeschoss ein Saal, in dem eingeführte Waren eingelagert waren und der später als Ratskeller diente. Das durch Aufschüttungen erhöhte Bodenniveau hatte den Saal zum Keller werden lassen. 1863 verließ die Stadtverwaltung das Alte Rathaus und zog in den Wangenheimpalais. Erst 1913 wurde das in diesem Jahr fertiggestellte Neue Rathaus Sitz der Stadtverwaltung. Die Luftangriffe auf Hannover führten 1943 zur teilweisen Zerstörung des Gebäudekomplexes, vor allem seiner ältesten Teile. 1953 fanden Wiederherstellungen statt und 1964 wurde der Schaugiebel an der Westseite rekonstruiert.
Quelle: Wikipedia

Wangenheimpalais

Das Wangenheimpalais ist ein Gebäude im Hannoverschen Stadtteil Mitte. Es ist Sitz des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums.

Fotos von 2013

Geschichte
Das Wangenheimpalais wurde in den Jahren 1829–1832 nach Plänen des hannoverschen Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves erbaut. Beratende Funktion hatte hierbei vermutlich Georg Moller. Den Auftrag zum Bau erteilte Georg von Wangenheim. Das Gebäude wurde ebenfalls durch Laves im Jahr 1844 um einen Wintergarten ergänzt.

Der Herrscher Georg V. bestieg im Jahr 1851 den Thron. In der Folge erwarb die Krondotation das Gebäude und machte es zum Residenz-Palais. Georg lebte hier über einen Zeitraum von zehn Jahren.

1862 erwarb der Magistrat der Stadt Hannover das Gebäude und richtete nach einem Umbau unter Ludwig Droste hier das „neue“ Rathaus ein. Diesen Zweck hatte es bis 1913 inne. Dann zog das Rathaus in das neu entstandene neue Rathaus schräg gegenüber ein.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Wangenheimpalais bei einem der Luftangriffe auf Hannover 1943 zerstört. Es brannte aus, wurde jedoch wenige Jahre später wieder aufgebaut und für städtische Zwecke genutzt. Ab 1957 fand das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hier seinen Sitz. Seit 1994 befindet sich eine auffällig in Segelbootform vom italienischen Designer Massimo Iosa Ghini gestaltete Bushaltestelle vor dem Wangenheimpalais, die zum Kunstprojekt Busstops gehört.
Quelle: Wikipedia

Niedersächsisches Landesarchiv - Hauptstaatsarchiv Hannover

Das Niedersächsische Landesarchiv (NLA) verwahrt die historischen Überlieferungen des Landes Niedersachsen und die der Vorgängerterritorien seit dem Mittelalter. Die Landesoberbehörde mit Hauptsitz in Hannover ist der Niedersächsischen Staatskanzlei unterstellt.

Das Landesarchiv unterhält sieben Standorte in Aurich, Bückeburg, Hannover, Oldenburg, Osnabrück, Stade und Wolfenbüttel. Eine Nebenstelle ist das Bergarchiv Clausthal in Clausthal-Zellerfeld.

Das denkmalgeschützte Gebäude des Niedersächsischen Landesarchivs - Hauptstaatsarchiv Hannover von 1713 ist zugleich Sitz der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.
Quelle: Wikipedia

Welfenschloss

Das Welfenschloss ist ein ehemaliges Schloss in Hannover im Stadtteil Nordstadt, das seit 1879 Sitz der Universität Hannover, heute Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, ist.

Das Schloss ist heute umgeben von einer Parkanlage im landschaftlichen Stil, dem Welfengarten. Dieser hat sein Gesicht im Laufe der Zeit mehrfach gewandelt.

Ausführliche Informationen unter Burgen & Schlösser.

Fotos von 2013

Geschichte
Das Schloss wurde von 1857 bis 1866 nach Plänen des Architekten Christian Heinrich Tramm aus gelb-weißlichem Velpker Sandstein im Raum Danndorf und Velpke bei Helmstedt, einem Stein der härtesten Sandsteine Deutschlands und aus dem Nesselbergsandstein vom nahen Nesselberg erbaut. Zuvor befand sich an dieser Stelle das Schloss Monbrillant, das für den Bau abgebrochen und in Georgsmarienhütte wieder aufgebaut wurde.

Ursprünglich wollte die königliche Familie das Schloss als Residenz beziehen, die Annexion des Königreichs Hannover und die Entthronung der Welfen durch Preußen im Jahr 1866 zerstörten diese Pläne jedoch, sodass das Schloss über ein Jahrzehnt leer stand. Erst 1879 wurde es nach umfassenden Umbauarbeiten, unter Leitung von Georg Huneaus, mit dem Einzug der Königlich Technischen Hochschule, der heutigen Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, wieder einer Nutzung zugeführt.

Bei den Luftangriffen auf Hannover während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kapelle an der Ostseite des Welfenschlosses stark beschädigt. Anstelle dieses 1955 dann abgerissenen Gebäudeteils wurde von 1956 bis 1958 ein Anbau errichtet, in dem das Auditorium Maximum und der große Physikhörsaal untergebracht sind.