Gut Bustedt

Das Gut Bustedt ist ein Rittergut im Nordwesten von Hiddenhausen, Kreis Herford. Gut Bustedt ist Sitz des Biologiezentrums Gut Bustedt.

Das Gut wurde 1415 von Ritter Heinrich Ledebur als Wasserburg auf dem Besitz des Herforder Damenklosters erbaut. Da die Ländereien dem Stift gehörten, führte dies zu einer Fehde zwischen Ledebur und der Herforder Äbtissin. Ledebur musste nach der verlorenen Fehde auf Betreiben der Herforder Äbtissin 1419 das Gut verlassen. Die ursprüngliche Burg wurde von der Äbtissin abgerissen und neu aufgebaut, wurde zum Pfandobjekt und war danach lange mit dem Drosten der Grafschaft Ravensberg verbunden, allen voran die Familie Nagel, die Bustedt über 100 Jahre als Lehen hatte. Die Burg war danach auch lange Zeit Sitz des Amtes Enger. Die Burg fiel also de facto an die Grafen zu Ravensberg. Ab 1649 wurde die Burg von Rittmeister Wolf-Ernst Eller, Vertrauter des Großen Kurfürsten von Brandenburg und Kommandant der Sparrenburg, zum Wasserschloss umgebaut. Die Grafschaft Ravensberg war mittlerweile an Brandenburg-Preußen gefallen und Eller erhielt die Burg von den Preußen als Lohn für seinen Verrat der Stadt Herford an die Schweden im Dreißigjährigen Krieg. 1964 geriet das Gut Bustedt, das bis dato im Besitz der Familie Eller, später Eller-Eberstein, war, in den Besitz des Amtes Hiddenhausen.
Quelle: Wikipedia

Fotos von 2012

Links

Daten

Adresse: Gutsweg 35, 32120 Hiddenhausen
Nutzung: Biologie-Zentrum Bustedt